Stille sprecht
ohne Worte,
sie webt Fäden
zwischen Atem und Gedanke.
In der Stille hörst du
das Ungesagte,
das Zittern der Erinnerungen,
das Schlagen eines Herzens,
das nichts verbirgt.
Die Sprache der Stille
braucht keine Buchstaben,
sie lebt im Raum
zwischen zwei Blicken,
in der Pause nach einem Satz,
im Niederlegen einer Hand
auf dem Tisch.
Wer der Stille zuhört,
hört keine Leere,
sondern eine Quelle,
die tiefer fließt
als jedes Geräusch.
Stille ist die Sprache
des Vertrauens,
des Friedens,
der Gegenwart
ohne Besitz.